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Das GnuPG Verschlüsselungsprojekt startet Crowd-Finanzierungs-Kampagne.

2013-12-19

Heute wurde die erste Kampagne zur Crowd-Finanzierung des GNU Privacy Guards (GnuPG, GPG) gestartet. Das Ziel ist die Erstellung einer neuen Webpräsenz und einer zukunftssicheren Infrastruktur. Die anvisierten 24.000 Euro werden die folgenden Punkte finanzieren:

  • Neue Webseiten für gnupg.org mit Unterstützung für mobile Geräte
  • Neue Seiten für externe Anleitungen, Videos und Handbücher
  • Eine benutzerfreundliche Downloadseite für alle Geräte
  • Anonymer Zugang zur Webpräsenz mittels Tor
  • Ein neuer Server für Web-Dienste
  • Fertigstellung und Freigabe der GnuPG Version 2.1
  • Einrichtungen zur Verarbeitung von regelmäßigen Spenden zur Sicherstellung eines langfristigen Supports.

Der Gründer und Chefentwickler des Projekts, Werner Koch, erklärt hierzu: „Seit den diesjährigen Spionageenthüllungen hat GnuPG stark an Popularität gewonnen. Nach 16 Jahren kontinuierlicher Entwicklung bitten wir nun um allgemeine Unterstützung der Finanzierung unserer Arbeit zum Schutz der Privatsphäre. GnuPG soll für die Allgemeinheit einfacher zu benutzen und verstehen sein.“

GnuPG is eines der wenigen Werkzeuge, die auch nach dem Auffliegen der NSA-Dokumente über jeden Verdacht einer möglichen Korrumpierung erhaben sind. Edward Snowden und seine Kontaktpersonen, ebenso wie auch Bruce Schneier, benutzen GnuPG, seit sie Anfang des Jahres mit der Durchsicht der geheimen NSA-Unterlagen begannen[2]. Das Wall Street Journal, das Komitee zum Schutze der Journalisten und ProPublica[3] haben sich alle auf die Verwendung von GnuPG geeinigt, um so ihre Mitarbeiter und Quellen zu schützen. Phil Zimmermann, der ursprüngliche Erfinder von Pretty Good Privacy (PGP), benutzt als Reaktion auf die jüngsten Ereignisse ebenfalls GnuPG.

„GnuPG ist eine fundamentale Komponente des modernen Schutzes der Privatsphäre“ sagt Sam Tuke, der die GnuPG Kampage leitet. „Millionen von Benutzern verlassen sich auf GnuPG, um sicher mit Servern, Laptops und Smartphones zu arbeiten“. Der Spendeneingang von bis dato insgesamt 3000 Euro in 2013 deckt allerdings nicht einmal die Fixkosten des Projekts. Die Unterstützung von neuen Algorithmen, wie etwa elliptischen Kurven, sowie das Beheben von neu entdeckten Fehlern, kostet viel an freiwillig geleisteter Zeit. Es ist nun an der Zeit, mitzuhelfen, GnuPG aufzupolieren und ihm eine gesicherte Zukunft zu gewähren.

Jakob Appelbaum, Entwickler beim Tor Projekt, fügt hinzu: „GnuPG is wichtig - es gibt uns die Verlässlichkeit, die wir für unsere Arbeit benötigen. Eine Förderung durch die Gemeinschaft ist ein absolut notwendiger Teil einer zuversichtlichen Perspektive für GnuPG“.

Für weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an Sam Tuke.
Email: samtuke [at] gnupg.org
Telefon: +49 176 81923811 (Englisch)

  1. http://goteo.org/project/gnupg-new-website-and-infrastructure
  2. http://www.theguardian.com/world/2013/sep/05/nsa-how-to-remain-secure-surveillance
  3. http://www.cjr.org/behind_the_news/hacks_hackers_security_for_jou.php

Über den GNU Privacy Guard

GnuPG ist eine führende kryptographische Anwendung, die dem Schutze von Emails und anderen Daten vor unerwünschtem Mitlesen dient. Sie wurde von einer Gruppe von Open-Source-Programmierern um Werner Koch entwickelt. GnuPG wird von den führenden Sicherheitsexperten benutzt und empfohlen, u.a. von Bruce Schneier und Phil Zimmermann. GnuPG bietet ohne Einschränkung kostenlosen und erstklassigen Privatsphärenschutz. Hunderte von Firmen, unter ihnen RedHat, die Deutsche Bahn und viele weitere, haben GnuPG in ihre Systeme integriert, um unternehmenskritische Daten zu schützen.

 
   
 
 
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